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Herzerkrankungen im Kindesalter

Written on Januar 17, 2012 at 22:28, by

Mit der Diagnose “Herzfehler” beim Kind konfrontiert zu werden, zählt sicherlich zu den erschreckendsten Erlebnissen, denen man als Elternteil begegnen kann.  Während die meisten Herzerkrankungen beim Erwachsenen durch Veränderungen der Herzkranzgefäße bestimmt sind, handelt es sich bei den Herzerkrankungen des Kindesalters überwiegend um angeborene Fehlbildungen. Unter dem Begriff “angeborene Herzfehler” faßt man verschiedene Erkrankungen zusammen, die vor der Geburt durch eine Störung bei der Entwicklung des Herzens entstehen.

Die Diagnose “Herzfehler” beim Kind

Herzfehler bei Kindern sind keine seltene Erscheinung. Im Gegenteil: Es ist die häufigste aller angeborenen “Fehlbildungen”. Etwa acht bis zehn Kinder von 1.000 Neugeborenen kommen mit einem Herzfehler zur Welt. In Österreich sind dies derzeit jährlich etwa 800 Kinder. Sieht man diese Zahlen genauer an, so zeigt sich, dass bei Totgurten diese Häufigkeit viel höher ist, die Angaben reichen bis zu 79/1000 Geburten. Ein solcher Herzfehler kann bereits bei der Geburt offensichtlich sein, manchmal bleibt er jedoch jahrelang unbemerkt. Mittels Ultraschalluntersuchung ist es möglich, beim Ungeborenen bereits ab der 16. Schwangerschaftswoche Fehlbildungen des fetalen Herzens zu diagnostizieren. Eine verlässliche Untersuchung ist aber erst ab der 20. Schwangerschaftswoche möglich. Der Ultraschall wird in der Regel vom betreuenden Gynäkologen durchgeführt. Ein schwerer Herzfehler wird meist frühzeitig entdeckt. Weitere Untersuchungen in spezialisierten Zentren sind dann notwendig. Nach ausführlicher Beratung und Aufklärung der Eltern wird das weitere Vorgehen festgelegt. Häufig ist jedoch erst in der Erstuntersuchung nach der Geburt ein “Herzgeräusch” feststellbar.

Wann (und warum) entsteht ein Herzfehler?

Der menschliche Fetus besitzt in den ersten Lebenswochen einen Vorhof, eine Herzkammer und einen herznahen Arterienstamm. Die Ausbildung von zwei Herzteilen und zwei Kreisläufen ist dadurch möglich, weil Scheidewände die Herzhöhlen unterteilen, es kommt zu komplizierten Drehungsvorgängen. Störungen dieser fetalen Herzentwicklung sind die Ursache der angeborenen Herzfehler, wobei man den eigentlichen Grund in einem Großteil der Fälle nicht kennt. Die überwiegende Mehrzahl der angeborenen Herzfehler (ca 80%) entsteht quasi schicksalshaft und ohne eine fassbare Ursache. Bei acht Prozent liegt ein genetischer Defekt vor. Zusätzlich können Viruserkrankungen (z. B. Rötelinfektion in der Schwangerschaft), exzessiver Alkoholkonsum und manche Medikamente in der frühen Schwangerschaft zu Herzfehlern führen. Eine Schädigung in der Schwangerschaft – zum Beispiel durch Medikamente oder Viren – ist aber selten und liegt im Bereich weniger Prozente.

Bei diesen Herzfehlern durch schädigende Einflüsse in Schwangerschaft stehen heute Antiepileptika im Vordergrund, etwa 1 von 300 Frauen leidet unter einer zumeindest zeitweise medikationsbedürftigen Epilepsie; das Risiko des Kindes, einen Herzfehler zu bekommen ist um das 1,5 fache erhöht. Aus historischen Gründen wird an Contergan erinert, das neben Extremitätenfehlbildungen auch Herzfehler verursacht hat. Auch Retinoide und Lithium können die Entwicklung des Herzens stören.

Einige der bekannten Ursachen sind Infektionserkrankungen während der Schwangerschaft. Man hat eine Rötelninfektion der Mutter während der ersten drei Schwangerschaftsmonate, Infektionen mit Zythomegalie-Viren und Herpes mit der Entstehung von angeborenen Herzfehlern in Verbindung gebracht. Ein Diabetes mellitus der Mutterführt in Abhängigkeit von der Stoffwechsellage zu Fehlbildungen des Feten zwischen 2 und 16%. Wichtig ist also die optimale Einstellung des Blutzuckers. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesonders die PKU könen in bis zu 15% zu einem Herzfehler führen.

Neben einer geistigen Behinderung, einem Minderwuchs und typischen Gesichtsdysmorphien kommt es bei etwa 29% der Fälle von exzessivem Alkoholkonsum zu Herfehlbildungen. Zigarrettenrauch und Drogen führen nicht zu Herzfehlern.

Symptome und Anzeichen

Zur Früherkennung ist es wichtig, die Symprome zu kennen: Manche Kinder werden unmittelbar nach der Geburt auffällig, etwa durch Zyanose (Blausucht), Atem- oder Trinkschwierigkeiten, bei anderen wird der Fehler erst im Alter von einigen Tagen, Wochen. Monaten oder gar nach Jahren bemerkt. Manche Herzfehler gehen bereits nach der Geburt mit einer schweren Zyanose einher. Andere angeborene Herzfehler führen erst zu einem späteren Zeitpunkt im Leben zu einer meist auch schwächeren Zyanose, es gibt auch eine Gruppe von angeborenen Herzfehlern, die zu keinem Zeitpunkt eine nennenswerte Zyanose entwickeln. Hier wird deutlich, dass das enge Netz der Mutterkindpassuntersuchungen sehr wichtig ist und unbedingt genutzt werden sollte. Weitere typische Symptome einer Herzerkrankung wären: ein beschleunigter Herzschlag, eine auffallend angestrengte und beschleunigte Atmung, Entwicklung von Ödemen (Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe), schnelle Erschöpfbarkeit, Schwitzen bei geringster Belastung und schlechtes Gedeihen. Säuglinge trinken schlecht, nehmen wenig zu.

Bei vielen Kindern mit geringfügigen Fehlbildungen gibt es aber keine oder fast keine Symptome.

Herzgeräusche

Der häufigste Grund einer Zuweisung an den Kinderkardiologen ist das Herzgeräusch.

Gleich nach der Geburt muss sich ein Säugling an die neuen Lebensbedingungen außerhalb des Mutterleibs gewöhnen. Während dieser Umstellungsphase sind oft Geräusche zu hören, die auf einen Herzfehler hinweisen können. Manchmal bilden sich Geräusche auch erst in den ersten Lebenstagen aus. Daher ist es wichtig, nach der Erstuntersuchung die zweite Untersuchung nach einer Woche beim Kinderarzt auch tatsächlich wahrzunehmen.

Bei 33 Prozent aller Säuglinge wird in den ersten 24 Stunden ein nicht normales Herzgeräusch vermutet, innerhalb einer Woche ist dies sogar bei 70 Prozent der Fall. Innerhalb des ersten halben Lebensjahres sollte jedes Herzgeräusch verschwunden sein.

Sollte im späteren Lebensalter ein Herzgeräusch von einem Kinderarzt gehört werden, so ist bei sonstiger vollkommener Gesundheit des Kindes im Allgemeinen nicht davon auszugehen, dass eine schwere Herzerkrankung vorliegt.

Meist genügt es, zum Ausschluss eines Herzfehlers ein EKG (ein Elektrokardiogramm) und eine Echokardiographie durchzuführen.

Arten von Herzfehlern

Kinder haben ein sehr breites Spektrum unterschiedlicher Herzfehler. Aussagen über Prognose und Art der Therapie sind nur bei genauer Kenntnis des individuellen Herzfehlers zulässig.

Der häufigste Herzfehler (22 Prozent aller Herzfehler) ist der Ventrikelseptumdefekt (ein Loch in der Scheidewand zwischen der rechten und der linken Herzkammer). Ein kleiner Defekt im muskulären Anteil der Scheidewand kann sich mit zunehmendem Wachstum des Kindes von selbst verschließen. Ein Defekt kann auch so groß sein, dass eine akute Gefährdung des Kindes vorliegt und eine Therapie durch Medikamente allein nicht ausreicht und eine eine Operation erfolgen muß.

Häufige Herzfehler wie der VSD haben eine vergleichsweise niedrige Sterblichkeit, während seltenere komplexe Fehlbildungen mit einer gesteigerten gefahr verbunden sind.

Die Möglichkeiten, ein Kind mit einem Herzfehler durch Medikamente allein zu heilen, sind sehr beschränkt; das Herz kann allerdings gut mit Medikamenten unterstützt werden. Die Korrektur eines Herzfehlers ist oft nur durch eine Operation möglich.

Einige häufige Herzfehler sind:

Der Kammerseptumdefekt (VSD)

Bei einem Ventrikelseptumdefekt handelt es sich um eine Kurzschlussverbindung zwischen der linken und der rechten Herzkammer. Es ist der am häufigsten auftretende angeborene Herzfehler.

In 30 – 50 % der Fälle kommt es zu einem Spontanverschluß der VSD in den ersten Lebensjahren. Große VSD müssen im ersten Lebensjahr Verschlossen werden. Mittlere und kleine , die beschwerdefrei sind, rechtfertigen eine zuwartende  Therapie.

Der Vorhofseptumdefekt (ASD)

Der Vorhofseptumdefekt ist eine Kurzschlussverbindung zwischen dem linken und dem rechten Vorhof. Die Häufigkeit ist je nach Autor von 6-8 % [3] bis 10 % aller angeborenen Vitien. Operative Korrektur im Vorschulalter ist indiziert bei einem Links-Rechts-Shunt von mehr als 30% des Körperkreislauf-Zeit-Volumens.

Erworbene Herzfehler

In ihren Auswirkungen sind angeborene und erworbene Herzfehler ähnlich. Unter den erworbenen Herzklappenfehlern stehen eindeutig die Erkrankungen der Aorten- und Mitralklappe im Vordergrund. Dank der Antibiotikaprophylaxe sind rheumatische Mitral- und Aortenklappenfehler seltener geworden.

Im Rahmen von Systemerkrankungen kann es zu einerHerzbeteiligung kommen, hier wird das Ausmaß von der Grunderkrankung bestimmt.

Das Kawasaki-Syndrom

Bei dieser akut verlaufenden entzündlichen Erkrankung können alle Organe betroffen sein. Es kommt zu einer Gefäßentzündung, die alle Arterien, vor allem aber die Herzkranzgefäße des Körpers erfassen kann. Es sind überwiegend Kinder in den ersten fünf Lebensjahren betroffen.

Bislang ist die Krankheitsursache unbekannt. Es wird aber angenommen, dass verschiedene Gift produzierende Bakterien oder Defekte der körpereigenen Immunabwehr für die Krankheit verantwortlich sind.

Man sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen, wenn ein Kind höher fiebert und Symptome bestehen.

Herzrhythmusstörungen

Bei Babys und Kleinkindern ist die Ruhefrequenz viel höher. Neugeborene haben eine Frequenz zwischen 110 und 150 Schlägen/min., Vorschulkinder zwischen 85 und 115 Schlägen/min., Im Schulalter liegt die Frequenz bei 80-90 Schlägen/min.

Eine Rhythmusstörung liegt bei jeder Abweichung von der normalen Herzaktivität vor. Das kann die Frequenz betreffen, aber auch die Regelmäßigkeit der Herzschlagfolge. Man muß daher verschiedene Formen von Rhythmusstörungen unterscheiden: die sog. bradykarden Störungen, bei denen das Herz zu langsam schlägt, die sog. tachykarden Störungen, bei denen es zu schnell schlägt.

Einen anderen Stellenwert bekommen diese Extraschläge, wenn eine Grunderkrankung vorliegt wie etwa eine Herzmuskelentzündung nach einem grippalen Infekt.

Oft nimmt man erste Anzeichen gar nicht wahr. Herzstolpern wird erst bei mehreren Extraschlägen hintereinander bemerkt. Phasen von Herzrasen werden oft ignoriert und leicht mit körperlicher Anstrengung in Zusammenhang gebracht. Sie fallen erst richtig bei längeren und sehr schnellen Frequenzphasen auf, besonders, wenn gleichzeitig ein unregelmäßiger Herzschlag besteht.
Übelkeit, Schwindel oder Druckgefühl über der Brust können erste Anzeichen einer Rhythmusstörung sein; seltener treten Ohnmachtsanfälle auf. In den meisten Fällen ist eine medikamentöse Behandlung ausreichend.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Genaues Abhören der Herztöne durch den betreuenden Kinderarzt ist nach wie vor von größter Bedeutung. Der Kinderkardiologe ist mit seinen Spezialkenntnissen und den ihm zur Verfügung stehenden diagnostischen Hilfsmitteln wie: Elektrokardiographie, Echokardiographie, gelegentlich auch Röntgen- oder Laboruntersuchung fast immer in der Lage zu entscheiden, ob eine Erkrankung vorliegt oder nicht. Liegt eine Herz-Kreislauferkrankung vor, so hängt das weitere Vorgehen von der Art und der Schwere der Erkrankung ab.

Das EKG

Ein Elektrokardiogramm zeichnet elektrischen Vorgänge des Herzens auf. Es kann Herzrhythmusstörungen erfassen und Anhaltspunkte zur Ernsthaftigkeit der Erkrankung, zu Gefahren und zu Therapien geben. Das EKG ist allerdings nicht empfindlich genug, um alle bedeutenden Herzerkrankungen zu erfassen. Das normale Ruhe-EKG ist also zur Erkennung einiger Fälle von Herzerkrankungen geeignet.

Das Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG werden Elektroden am Brustkorb aufgeklebt. Die Elektroden werden mit Kabeln verbunden, die zu einem kleinen Kästchen in der Größe eines Walkmans führen, das bequem an einem Gürtel getragen werden kann. Die Aufzeichnung des EKG erfolgt über 24 Stunden.

Belastungs-EKG

Viele Störungen von Herz und Kreislauf treten nicht im Ruhezustand, sondern erst unter körperlicher Belastung auf. Beim Belastungs-EKG verwendet man in der Regel ein Fahrradergometer, wobei die Belastung für den Patienten gesteigert wird. Der Patient ist während der Belastung an ein EKG-Monitor angeschlossen und trägt eine Blutdruckmanschette.

Röntgenuntersuchung des Brustkorbes

Mit einem Röntgen des Brustkorbs können die Größe der Herzhöhlen, der Hauptschlagader sowie der Zustand der Lunge ermittelt werden. Röntgenbilder des Brustkorbs eignen sich gut, um Abnormalitäten der Lunge festzustellen.

Echokardiographie

Das Echokardiogramm liefert genaue und wertvolle Informationen über die Größe der vier Herzhöhlen und über Klappenfehler sowie Abnormalitäten bei der Herzkontraktion. Bei der Echokardiographie kann man auch Richtung und Geschwindigkeit des Blutes feststellen. Es ist jedoch bei beiden Untersuchungen notwendig, dass der Säugling/das Kind möglichst ruhig liegt. Eine Echokardiographie verursacht keine Schmerzen und es sind keine Gefahren damit verbunden.

Herzkatheteruntersuchung

Eine Herzkatheteruntersuchung kann nur in einem spezialisierten Zentrum durchgeführt werden und ist meist nur bei schweren, komplizierten Herzfehlern notwendig. Über eine große Vene oder Arterie in der Leiste wird ein Plastikschlauch (Katheter) bis zum Herz vorgeschoben. So können verschiedene Blutdrücke und die Sauerstoffkonzentration gemessen werden. Außerdem wird über den Katheter ein Kontrastmittel gespritzt um eine genaue Abbildung des Herzens und der Lunge zu erhalten.

Das Wiederholungsrisiko

Haben Eltern bereits ein Kind mit Herzfehler, so steigt das Risiko ein weiteres Kind mit Herzfehler zu bekommen auf 2-5 % an, ist also immer noch sehr gering. Eine in der 18. – 22. Schwangerschaftswoche durchzuführende fetale Herzultraschalluntersuchung kann bereits gravierende Herzfehler ausschließen oder erkennen. Genetische Untersuchungen können manchmal gute Aufschlüsse darüber geben, ob in einer weiteren Schwangerschaft ein erhöhtes Wiederholungsrisiko besteht oder nicht.

Komplikationen eines Herzfehlers

Die bakterielle Endocarditis ist eine Entzündung der Herzinnenhaut vor allem an den Herzklappen. Ausgangspunkt dieser Entzündung ist in der Regel eine Schädigung des betroffenen Bereiches in Zusammenhang mit bestimmten Bakterien. Genaue Zahnhygiene ist wichtig, ebenso eine Antibiotikagabe vor Eingriffen im Mund-, Hals-, Nasen- und Ohrenbereich, im Magen- Darmtrakt, im Harn- und Genitalbereich.

Vorbeugung vor der Geburt

Die meisten angeborenen Herzfehler lassen sich nicht verhindern

Regelmäßige Mutterkindpass-Kontrollen, eine Rötelnimpfung der Mutter 3 Monate vor Beginn der Schwangerschaft, die Vermeidung von Medikamenten, Strahleneinwirkung und Alkohol während der Schwangerschaft, eventuell eine genetische Beratung und die entsprechende Wahl der Entbindungsklinik bei präpartaler Diagnose sind als sinnvolle Vorbeugung anzusehen.

(c) Dr. Peter Voitl, www.kinderarzt.at

Fit bleiben mit Wassergymnastik

Written on Januar 17, 2012 at 22:13, by

Sport fördert die Gesundheit, zumindest wenn man den richtigen auswählt. Dabei sollte man sich bewusst sein, welche Voraussetzungen man mitbringt und sich einen entsprechenden Sport aussuchen. Wer auf der Suche nach einem Sport ist, den man im hohen Alter, während der Schwangerschaft, mit Gelenkbeschwerden oder sonstigen Verletzungen ausüben kann, der sollte sich einmal mit Wassergymnastik beschäftigen.

Fit zu bleiben mit Wassergymnastik ist dabei keine besondere Kunst, denn der Sport ist relativ leicht erlernbar und selbst Nicht-Schwimmer können an den von zahlreichen von Schwimmvereinen und Gesundheitseinrichtungen angebotenen Kursen ohne Probleme teilnehmen. Gerade diese Unkompliziertheit ist einer der großen Vorteile dieses Sports.

Wassergymnastik bietet aber noch zahlreiche weitere Vorteile: So trainiert man mit Wassergymnastik die Koordination, die Beweglichkeit und die Körperwahrnehmung. Auch baut man durch die Bewegungen im Wasser leicht Muskeln auf, denn das Wasser bildet einen gewissen Widerstand, den man jedoch recht sanft überwinden kann.

Gerade das Training im Wasser bringt noch zahlreiche weitere Vorteile: So ist Wassergymnastik auch besonders schonend für die Wirbelsäule, die Gelenke und die Bandscheiben. Auch sind im Wasser Bewegungsabläufe möglich, die sonst nur schwer durchführbar wären. Dies gibt einem ein gewisses Gefühl der Leichtigkeit in den eigenen Bewegungen. Außerdem wird durch das Training im Wasser eine Schwankung in der Körpertemperatur verursacht, die dazu führt, dass das Immunsystem ähnlich wie bei einer Kneippkur gestärkt wird.

Auch ist Wassergymnastik ein recht abwechslungsreicher Sport, denn durch unterschiedliche Materialien wie z.B. Gummihanteln oder Schwimmbretter lassen sich die Übungen immer wieder variieren. Zudem ist der Sport sehr gesellig und man kann viele Leute kennenlernen.

Ganz ohne Nachteile ist der Sport jedoch nicht, denn man muss für die Kurse oftmals Gebühren entrichten, denn diese werden nicht immer bezahlt von der Krankenkasse. Auch ist es möglich, dass bei regelmäßigem Kontakt mit Chlorwasser die Haut und die Atemwege leicht gereizt werden. Dies lässt sich jedoch vermeiden, wenn man ein entsprechendes Bad für die Wassergymnastik aussucht.

Wer also sich trotz eines hohen Alters oder einer Verletzung gesundheitsbewusst fit halten möchte, ist bei der Wassergymnastik genau richtig, denn diese hat zahlreiche Vorteile und positive Wirkungen für das eigene Wohlbefinden.

Epstein Barr Virus (EBV)

Written on Dezember 30, 2011 at 18:54, by

Beim Epstein-Barr-Virus (EBV) handelt es sich um den Erreger des “Pfeiffer´schen Drüsenfiebers (= Mononukleose), einer akut fieberhaften Erkrankung mit Kopf- und Gliederschmerzen sowie starken Lymphknotenschwellungen, die unter ungünstigen Umständen chronisch werden kann. Übertragen wird das Virus per Tröpfcheninfektion und somit auch über den Speichel, weshalb diese Krankheit im Volksmund als “Kusskrankheit” bezeichnet wird.

Neben der akuten Verlaufsform als Pfeiffer´sches Drüsenfieber (PDF) gibt es jedoch auch die chronische Verlaufsform.
EBV ist einer der wesentlichen Erreger, die zusammen als “Chronische Multiinfektion” das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS, ME) verursachen
Auf diesem, von der Schulmedizin oft ignorierten Krankheitsbild, liegt bei uns der Schwerpunkt in Diagnostik und Therapie!

Grundsätzlich kann man an der chronische Epstein-Barr Virusinfektion auch schwer erkranken, ohne jemals bewusst die akute Phase durchlebt zu haben. Es ist möglich, dass eine akute Mononukleose (PDF) nicht richtig vom Körper überwunden wird und somit eine chronische Infektion zurückbleibt, die für vielerlei unspezifische Beschwerden sorgen kann.

Ist das Immunsystem geschwächt, können die Auswirkungen der chronischen Epstein-Barr-Virus Infektion grundsätzlich bestimmte Körperregionen, oder auch den ganzen Körper befallen. Die Ursache der Beschwerden sind aber meist die körpereigenen Immunreaktionen und ein sich verselbständigender Teufelskreis, der sog.: Nitrostress, den Prof. Martin Pall als 10. Kausalitätskette in der Entstehung von Krankheiten postuliert. Dadurch entsteht eine bunte Vielfalt chronischer Störungen mit unterschiedlichsten Symptomen. Am häufigsten betroffen sind das Gehirn (CFS, Müdigkeit, Neurostress..), bestimmte Nerven und Organe wie zum Beispiel Herz, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Milz, die Speicheldrüsen, Lymphknoten, Muskeln und Gelenke, aber auch das Blut beziehungsweise bestimmte Blutkörperchen (B-Zellen). Da die Intensität der Symptome von der Gesamtverfassung von Körper und Seele abhängt, haben viele Betroffene entweder permanent dieselben Beschwerden oder sie erleben auch Phasen, in denen sie sich etwas besser fühlen. Ist das Drüsenfieber nicht nach 6 Wochen von alleine ausgeheilt, bedarf es außerordentlicher Maßnahmen, da die Tendenz zur Spontanausheilung dann eher nicht mehr gegeben ist.

Patienten, die sich für das Thema EBV interessieren, leiden an einer unangenehmen Palette von Beschwerden, als da sind:
- Chronische Müdigkeit – bis zum kompletten CFS (Nervus vagus)
- Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS, ME)
- Innere Unruhe (Nervus sympathicus)
- Neurostress: durch die Infektion gestörte Neurotransmitter
- Kopfschmerzen (verschiedener Großhirnbereiche)
- Schwindel (Infektion des Gleichgewichtsorgans oder des Hör- und Gleichgewichtsnervs)
- Epilepsie (Infektion bestimmter Gehirnbereiche)
- psychische Störungen (Infektion bestimmter Gehirnbereiche und des Nervus sympathicus)
- Leicht erhöhte (subfebrile) Körpertemperatur, zeitweilig bis 38°C, besonders bei Kindern (Infektion verschiedener Körperbereiche,
insbesondere des Temperaturzentrums im Gehirn)
- Konzentrationsstörungen bis hin zu ADS (= Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom,
meistens in Verbindung mit einer toxischen Belastung des Gehirns und Allergien
- Schlafstörungen (Infektion der Schlafzentren)
- Nervenschmerzen (Infektion verschiedener sensibler Nerven)
- Schilddrüsenstörungen (Über- und Unterfunktion, Infektion der Schilddrüse)
- Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Herzziehen bis hin zu Herzschmerzen (Infektion des Reizleitungssystems,
Plexus cardiacus und/oder Herzmuskels)
- Leberfunktionsstörungen (Hepatopathie) mit oder ohne erhöhten Leberwerte (Infektion der Leber)
- Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und weicher Stuhl bis hin zu Durchfall (Infektion der Bauchspeicheldrüse
mit einer Verringerung der Enzymproduktion)
- Schmerzen im linken Oberbauch (Infektion der Bauchspeicheldrüse)
- chronische Nierenbeschwerden, z. B. Nierenschmerzen, Blut und/oder Eiweiß im Urin (Infektion der Nieren)
- Milzvergrößerung (Infektion der Milz)
- Lymphknotenschwellungen (Lymphknoteninfektion)
- Rheumaähnliche Muskelschmerzen (Infektion von Muskeln)
- Rückenschmerzen (Infektion der Rückenmuskulatur)
- rheumaähnliche Gelenkbeschwerden (Infektion von Gelenken)
- Blutbildveränderungen (Infektion und Zerstörung von bestimmten Blutkörperchen)
- EBV-bedingte Granulozytopenie, Lymphozytopenie oder Thrombozytopenie (=Verminderung der Granulozyten bzw. Lymphozyten
oder Thrombozyten im Blut. Im Extremfall kann es auch zur Panzytopenie kommen, der Verminderung aller Blutkörperchen.)
- Hodenschmerzen (Infektion der Hoden)
- Prostataentzündung (Infektion der Vorsteherdrüse)
- Eierstockschmerzen (Infektion der Eierstöcke)

Was bieten wir an?
Die einfache Antikörperbestimmung beim Hausarzt bringt Einem in der Regel nur die stereotype Aussage, dass man irgendwann einmal eine EBV Infektion gehabt hat, die angeblich ausgeheilt sei.
Achtung! Diese Aussage ist nicht gesichert. Ob die Virusinfektion persistiert (weiterhin besteht) kann weder mit der simplen IgG-, noch den IgM- Antikörperbestimmungen abgeschätzt werden.

In unserer wissenschaftlich basierten EBV Schwerpunktpraxis stellen wir exakte Diagnosen mit unseren EBV- spezialisierten modernen Labortests (EBV-spezifischer Lymphozyten-Spezialtest, Immunfluoreszentest, Killerzelltests, maßgeschneiderte Immunmedikation, Dunkelfeldmikroskopie (Hier zeige ich Ihnen einen Filmausschnitt eines Blutbildes unter meinem Dunkelfeld Mikroskop. Es wimmelt nur so! Aber ihr Blut soll ja angeblich steril und die Infektion ausgeheilt sein. Können Sie sich das vorstellen?  Wir geben natürlich auch den Direktnachweis des Virus mittels der PCR in Auftrag, jedoch schließt ein negatives Ergebnis eine schwere Infektion keinesfalls aus.
Ja, und so können wir eine chronische EBV Infektion eindeutig nachweisen und ebenso den Heilungsverlauf dokumentieren

Hoffnungslos?
Nein – nicht, wenn man die richtigen Schritte geht. Auch die schwersten Fälle können behandelt werden, damit sich wieder Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit einstellen kann. Anstelle teurer und nebenwirkungsreicher Anti-Herpesmittel setzen wir auf eine maßgeschneiderte individuelle Immuntherapie, worin wir fortlaufend ambitionierte Forschung betreiben und inzwischen > 13.500 (!) Einzel Zytokinmessungen haben durchführen lassen. Stand: Sept. 09  Nebenbei: Unsere Patienten profitieren als Allererste von den Ergebnissen.

Welche Heilmittel kommen nun zur Anwendung? Das sind Phyto-Biologicals aus dem Amazonas Regenwald, oder bakterielle Antigene,  Heilpilzkonzentrate aus Asien oder aus deutschen Landen innovative, auf der Nanotechnologie basierende Präparate und viele mehr. Als  eine spezielle Form der Homöopathie kommt bei uns auch zusätzlich die Mikroimmuntherapie zum Tragen. Als homöopathische Mittel kommen dabei nicht die üblichen Substanzen, sondern Zytokine wie Interleukin, Interferon und Tumor-Nekrose-Faktor zum Einsatz. Allerdings in hoher Verdünnung. Die Mikroimmuntherapie ist eine Kombination aus Homöopathie und Immuntherapie.
Unsere Heilmittel und unsere Therapie ist also fest verwurzelt in der Naturmedizin.
Die Allerbesten meiner in Frage kommender Immunstimulantien und Immunmodulatoren werden individuell im Institut an lebenden Lymphozyten vom Patientenblut getestet, um so herauszufinden, welche den sog. Th1 Shift hinbekommen, um so den natürlichen Killerzell-Lymphozyten den Marschbefehl zu geben.
Mit Hilfe der so gezielt aktivierten körpereigenen Immunarmee ist es dadurch möglich, Viren erfolgreich zu attackieren.

http://www.naturheilzentrum-hollmann.de/EpsteinBarrVirus.htm

Diabetes melitus – eine Volkskrankheit mit Geschichte

Written on Dezember 9, 2011 at 17:01, by

Bei Diabetes melitus handelt es sich um eine sehr alte Volkskrankheit. Es ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Etwa fünf Millionen Menschen sind in Deutschland derzeit davon betroffen.

Das Charakteristikum für Diabetes melitus (auf Deutsch: Zuckerkrankheit) ist ein erhöhter Blutzuckerwert. Das bedeutet, dass der in der Nahrung enthaltene Zucker nicht in die körpereigenen Zellen gelangen und somit in entsprechende Energie umgewandelt werden kann. Die Ursache trägt einen Namen – das Hormon Insulin.

Die Bauchspeicheldrüse produziert entweder zu wenig Insulin oder die körpereigenen Zellen sind gegen das Hormon Insulin resistent. Es werden im Wesentlichen zwei Arten voneinander unterschieden: Typ 1 und Typ 2.   Beim Typ 1 des Diabetes melitus erfährt das Immunsystem eine vielschichtige Beeinträchtigung und Störung. Das hat zur Folge, dass die Körperzellen, die das Insulin in der Bauchspeicheldrüse produzieren, absterben. Der menschliche Organismus ist also nicht mehr in der Lage, das lebenswichtige Insulin selbst herzustellen, sodass es ein Leben lang intravenös zugeführt werden muss.

Die Ursachen des Diabetes Typ 1 sind sehr häufig genetischer Natur. Ausgelöst wird dieser Krankheitstyp durch Virusinfektionen wie Masern, Mumps oder Röteln. Deshalb kommt er auch vor allem bei sehr jungen Menschen vor.   Beim Typ 2 des Diabetes melitus ist die Insulinwirkung nicht mehr so effektiv, wie es eigentlich sein müsste. Der Blutzucker kann nur noch unzureichend, wenn überhaupt, aus der Blutbahn in die körpereigenen Zellen transportiert werden. Auch hier stellt bei der Entstehung der Krankheit die genetische Vererbung einen bedeutenden Faktor dar.

Ob es trotz Veranlagung dann auch zu einer Zuckererkrankung kommt, hängt noch von anderen Faktoren ab, wie beispielsweise der persönlichen Ernährungs- und Lebensweise. Von erheblicher Bedeutung ist zudem das Körpergewicht. Ein normales Körpergewicht und ausreichend sportliche Aktivitäten können bereits den Blutzuckerspiegel erheblich senken und somit eine intravenöse Insulinzufuhr überflüssig machen.

Eine speziell auf Diabetiker ausgerichtete Diät ist überflüssig. Das heißt jedoch nicht, dass ein Diabetiker wahllos alles essen sollte und darf. Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wird eine gesunde und vollwertige Ernährung empfohlen.

Ein pH Wert von 7,0 ist neutral

Written on November 19, 2011 at 14:43, by

Der pH Wert wird anhand einer Skala von 0 bis 14,0 bemessen. Bei einem Wert von 0 handelt es sich um eine Säure und ein Wert von 14,0 bezeichnet eine Base. 7,0 steht für neutrales, reines Wasser.

Ein basischer pH Wert ist für die jeden Menschen wichtig. Es gibt eine pH-Skala von 0 bis 14,0. Der Wert 7,0 ist neutral und für die Gesundheit ideal. Die pH Werte stehen für ein bestimmtes Maß an Stärke der sauren oder basischen Wirkung einer wässrigen Lösung. Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser.

Sämtliche Stoffwechselreaktionen laufen in einer wässrigen Umgebung ab. Die Abkürzung pH bedeutet potentia hydrogenii – die Konzentration der Wasserstoff-Ionen. Der stärkste Säuregrad liegt bei 0, ein Wert von 14 bezeichnet die höchste basische Reaktion. Reines Wasser hat einen neutralen Wert von 7,0. Die Hautoberfläche eines Menschen hat einen Wert von circa 5,5. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Säureschutzmantel der Haut, durch den das Wachstum von Bakterien verhindert wird. Eine normale Seife liegt bei pH=9, dadurch wird beim Waschen mit Seife die Säure der Haut neutralisiert.

Im menschlichen Körper spielen die pH Werte eine wichtige Rolle. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Aufnahmevermögen des Sauerstoffs im Blut. In den roten Blutkörperchen befindet sich Hämoglobin, welches umso mehr Sauerstoff binden kann, je höher der pH Wert ist. Im Magen beispielsweise liegt der Wert im sauren Bereich. Nur bei bestimmten pH Werten arbeiten die Enzyme zur Verdauung. Damit Eiweiß gespalten werden kann, wird ein Wert von ungefähr 2 benötigt. Der Speichel im Mund weist einen fast neutralen Wert auf.   Ein anderer Bereich, in dem pH Werte eine wichtige Rolle spielen, ist das Halten von Fischen im Aquarium.

Die Konzentration an Säure oder Lauge wird mit einem pH-Streifen gemessen. Bei diesem Teststreifen handelt es sich um einen Papierstreifen, auf den ein Indikator aufgetragen ist. Je mehr er sich Rot färbt, desto mehr Säure ist im Aquariumwasser enthalten. Bei Laugen färbt sich der Teststreifen blau.   Außerdem beeinflussen pH Werte im Boden den Nährstoffhaushalt der Pflanzen. Manche Pflanzen gedeihen besser auf sauren Böden, andere bevorzugen alkalische Böden.

Am besten man erkundigt sich sofort beim Kauf im Blumenladen nach den Eigenschaften der Pflanze.   Der pH Wert ist in vielen Bereichen wichtig. Durch ihn wird das Wasser, sei es im Körper oder Aquarium, als neutral oder mit Tendenz zur Säure beziehungsweise Base gemessen. Gesundheit und Entwicklung von Pflanzen werden von pH Werten beeinflusst.

Trockene Nase als Erkältungssymptom

Written on November 5, 2011 at 10:11, by

Manchmal hat man ein trockenes Gefühl in der eigenen Nase. Eine trockene Nase kann das erste wahrnehmbare Symptom einer beginnenden Erkältung sein.

Wenn man nachts schlecht schläft, weil man keine Luft bekommt, kann der Grund hierfür eine trockene Nase sein. Man spricht auch vom trockenen Schnupfen oder atopischer Rhinopathie. Der Ausdruck der trockenen Nase beschreibt eigentlich ein Austrocknen der Nasenschleimhaut.   Die Nasenschleimhaut nimmt eine wichtige Funktion bei der Immunabwehr ein.

Sie bedeckt die Nasenhöhlen und die Nasenmuschel und ist mit einem dickflüssigen Sekret ausgekleidet. Dieses Sekret wird von den Nasendrüsen produziert. Eingeatmete Fremdkörper und Bakterien bleiben in dem Sekret hängen und können dann durch Schnäuzen ausgeschieden werden oder sie werden in den Rachen abtransportiert und dort unschädlich gemacht. Dies geschieht durch das Verschlucken des Sekrets. Die im Inneren des Magens befindliche Magensäure tötet dann die Bakterien ab.

Bei einer trockenen Nase können Bakterien ungehindert eingeatmet werden. Das Infektionsrisiko steigt an. Außerdem fühlt sich eine trockene Nase verstopft an, obwohl man beim Schnäuzen kein Sekret herausbekommt. Besonders im Schlaf kann das sehr unangenehm sein. Wenn man durch die Nase keine Luft bekommt, neigt man nämlich dazu, durch den Mund zu atmen. Gerade wenn man zusätzlich trockener Raumluft ausgesetzt ist, kann dies zu Halsschmerzen führen. Wenn eine trockene Nase plagt, sollte die Nasenschleimhaut angefeuchtet werden. Dazu eigenen sich zum Beispiel so genannte Nasenduschen. Damit kann die Nase mit Kochsalzlösung gespült werden.

Das Spülen der Nase ist eine sehr effektive Methode, wird allerdings zu Anfang als unangenehm empfunden. Man gewöhnt sich aber daran. Nasenduschen erhält man rezeptfrei in fast jeder Apotheke. Dort erhält man außerdem auch Nasenspray mit Kochsalzlösung. Hilfreich können auch Nasensalben sein, die man ebenfalls in der Apotheke bekommt. Besonders bewährt haben sich zur Nasenpflege Salben auf Olivenölbasis.   Des Weiteren sollte man für eine angenehm feuchte Raumluft sorgen. Hierzu können feuchte Handtücher auf die Heizung gelegt oder Wasserbehälter an diese gehängt werden. Es ist wichtig, den Flüssigkeitsbedarf des Körpers zu decken.

Das heißt, man sollte täglich mindestens 2 bis 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Diese Flüssigkeit sollte am besten Wasser, Tee oder Fruchtsaft sein.   Spätestens wenn sich neben den Symptomen der verstopften trockenen Nase zusätzlich Halsschmerzen und ein schlechter Geschmack im Mund entwickeln, sollte ein Arzt aufgesucht werden.